GM1-Gangliosidose
Gentest zum Nachweis der GM1-Gangliosidose beim Husky
GM1-Gangliosidose beim Husky - dieErkrankung
Die GM1-Gangliosidose ist eine lysososmale Speicherkrankheit, die zu neurologischen Ausfallerscheinungen führt.
Nach unauffälliger Welpenentwicklung treten im Alter von etwa 3-8 Wochen die ersten Symptome auf: reduzierte Gewichtszunahme, tapsiger Gang, Kopfwackeln, Nystagmus.
Mit zunehmendem Alter verstärken sich die Symptome. Im Alter von etwa 8 Monaten sterben die meisten Hunde an der Erkrankung oder werden euthanasiert. Eine Behandlung ist derzeit nicht möglich.
GM1-Gangliosidose beim Husky - die Vererbung
Die GM1-Gangliosidose beim Husky wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet,daß ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Muttererhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das kranke Gentragen.
Träger, d.h. Tiere mit nur einem betroffenen Gen,
können zwar selbst nichterkranken, geben aber die Erbanlage mit einer
Wahrscheinlichkeit von 50% an ihreNachkommen weiter. Bei der Verpaarung
von zwei Trägern besteht die Gefahr,daß die Nachkommen von der
Erkrankung
betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem
anderen
Träger verpaart werden.


