Yorkshire Terrier FCI Rassestandard
FCI - Standard Nr. 86 / 20. 01. 1998 / D
YORKSHIRE TERRIER
URSPRUNG : Grossbritannien.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDES :
24.06.1987.
VERWENDUNG : Gesellschaftshund.
KLASSIFIKATION FCI : Gruppe 3 Terrier.
Sektion 4 Zwerg Terrier.
Ohne Arbeitsprüfung.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Langhaarig, das Haar hängt glatt
und gleichmäßig beiderseits herab, ein Scheitel reicht von der Nase bis
zur Rutenspitze. Sehr kompakt und adrett, aufrecht in der Haltung und
ein Fluidum von " Wichtigkeit " ausstrahlend. Die Konturen sollen einen
kernigen und gut proportionierten Körper erkennen lassen.
VERHALTEN UND CHARAKTER (WESEN) : Reger und intelligenter
Zwerg-Terrier. Lebhaft bei ausgeglichenen Wesens-anlagen.
KOPF
OBERKOPF :
Schädel : Ziemlich klein und flach, Schädel nicht auffallend oder zu
gerundet.
GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm : Schwarz.
Fang : Nicht zu lang.
Kiefer / Zähne : Perfektes, regelmäßiges und vollständiges
Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über
die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
AUGEN:
Mittelgroß, dunkel, glänzend, mit wachsamem, intelligentem
Ausdruck und so plaziert, dass sie geradeaus blicken und nicht
hervorstehen, Augenlider dunkel.
Ohren : Klein, V-förmig, aufrecht getragen, nicht zu weit
auseinanderstehend, mit kurzem Haar von satter, kräftiger Tan-Farbe
bedeckt.
HALS : Von guter Länge.
KÖRPER : Kompakt.
Rücken : Eben.
Lenden : Gut durch Muskeln gestützt.
Rippen : Mässig gewölbt.
RUTE : Üblicherweise auf mittlere Länge kupiert, mit viel Haar
bewachsen. Dieses ist von dunklerem Blau als das am Körper,
insbesondere am Rutenende. Sie wird etwas über der Rückenlinie
getragen.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND : Läufe gerade, gut mit Haar von sattem goldenem Tan
bedeckt, wobei die Haarspitzen etwas heller schattiert sind als die
Haarwurzeln. An den Vorderläufen darf das Tan nicht höher als bis zu
den Ellenbogen reichen.
Schultern : Gut gelagert.
HINTERHAND : Von hinten betrachtet sind die Läufe ganz gerade,
gemäßigte Winkelung der Kniegelenke; gut mit Haar von sattem, goldenem
Tan bedeckt, wobei die Haarspitzen etwas heller schattiert sind als an
der Haarwurzel. Das Tan darf nicht höher als bis zu den Kniegelenken
reichen.
PFOTEN : Rund, schwarze Krallen.
GANGWERK : Frei und mit viel Schub, geradeaus gerichtete Bewegung
in Vor- und Hinterhand, bei ebener Rückenlinie.
HAARKLEID
HAAR : Körperhaar von mittlerer Länge, völlig gerade (nicht
wellig), glänzend; von feiner seidiger Textur, nicht wollig. Das
herabhängende Haar am Kopf und Fang (" fall ") ist lang, hat eine
satte, goldene Tan-Farbe; dabei in der Farbe intensiver seitlich am
Kopf, am Ohrenansatz und am Fang, wo es besonders lang sein sollte. Die
Tan-Farbe am Kopf darf sich nicht in den Nacken ausbreiten; sie darf
nicht rußig oder mit dunklem Haar vermischt sein.
FARBE : Dunkles Stahlblau (nicht Silberblau) erstreckt sich vom
Hinterhauptbein bis zum Rutenansatz, keinesfalls vermischt mit
falbfarbenem, bronzefarbenem oder dunklem Haar. Das Haarkleid an der
Brust hat ein volles, helles Tan. Alle tanfarbenen Haare sind an der
Wurzel dunkler als in der Mitte und werden zur Spitze hin noch
heller.
GEWICHT : Gewicht bis 3,1 kg (7 livres anglaises).
FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als
Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum
Grad der Abweichung stehen sollte.
N.B. : Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden
aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.